Heimatbild des Monats: Cornelia Ehlers

HEIMAT ist für mich so vieles. Es ist der Ort, an dem ich aufgewachsen bin; mit den Bildern meiner Kindheit – Suppe kochen im Wald, barfuß durch den Sommerregen laufen, bis in die Wipfel der Bäume klettern. Heimat ist da, wo ich jetzt nach Hause komme, bei meiner Mutter in Welt – frische Kartoffeln und Bohnen aus dem Garten, ein „Ik bün för di dor, mien Deern.“

Heimat ist für mich auch Hamburg, die Stadt meiner Wahl, mein Zuhaus. Meine kleine Familie, meine Schwester, meine Freunde, meine Arbeit, mein Theater. Meine innere Heimat wird gespeist von all dem, denn all dies ist ein Teil von mir. Meine Heimat ist in Bewegung, sie wandelt sich, sie muss es wohl tun. Denn ein großes Stück meiner Heimat ist verloren, die gilt es zu finden , wieder zu finden in mir.

Heimat ist für mich auch die Sprache, Plattdeutsch und natürlich auch Deutsch. Mich vertraut fühlen in Worten, in Liedern, in Sprachmelodie. Mich verstanden fühlen und andere verstehen können ist für mich ein Zuhause.

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