9. Tag – Auf bekannten Pfaden

Der letzte Teilabschnitt bis zum Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg steht heute auf dem Programm. Je nach Wegbeschaffenheit könnten wir gegen Mittag am Moselufer stehen. Den Autobahnlärm haben wir schnell hinter uns, denn ein geteerter Feldweg lässt uns schnell vorwärtskommen. Der erste Wegabschnitt gehört zur Trasse des Saarland-Rundwanderweges. Vor einigen Jahren habe ich das Saarland in 20 Tagen auf diesem Weg umrundet.

Der letzte Teilabschnitt bis zum Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg steht heute auf dem Programm. Je nach Wegbeschaffenheit könnten wir gegen Mittag am Moselufer stehen. Den Autobahnlärm haben wir schnell hinter uns, denn ein geteerter Feldweg lässt uns schnell vorwärtskommen. Der erste Wegabschnitt gehört zur Trasse des Saarland-Rundwanderweges. Vor einigen Jahren habe ich das Saarland in 20 Tagen auf diesem Weg umrundet.

Nach einer Weile verläuft die Grenzlinie mitten durch ein Rapsfeld, der geteerte Feldwirtschaftsweg nur wenige Meter parallel. Auf dem Hochplateau zwischen dem lothringischen Merschweiler und dem saarländischen Oberperl bin ich bei verschiedenen Wanderungen unterwegs gewesen. Bekanntes Terrain also. Allerdings hat die Grenze dabei nie wirklich eine Rolle gespielt. Bei dieser Wanderung spielt sie sozusagen die Hauptrolle.

Von weitem ist sie erkennbar, die Friedenskapelle, die auf einem Landzipfel im sogenanntem Niemandsland gebaut wurde. „Der große Frieden ist jetzt für immer. Wir denken auch hier an alle die noch kämpfen und leiden für ihre Gesundheit ihre Arbeit und den Frieden“, steht auf einer Tafel im Inneren der Kapelle zu lesen.

Von der Kapelle führt der Weg über einen Wiesenweg bergab, ehe er in einem Bogen hinauf zum Hammelsberg führt. Dort müssen wir zwischen einem fast undurchdringlichen Grüngürtel und einem Kornfeld weiter. Als wir die Passage geschafft haben beginnt weiteres bekanntes Terrain. Der schmale Pfad des Wanderweges „Panoramaweg Perl“ und der Fernwanderweg Saar-Hunsrück-Steig liegen gemeinsam auf dem Weg, der uns zum Perler Hasenberg, eine der besten Weinlagen an der Obermosel bringt. Begleitet werden wir von wunderbaren Blicken ins Moseltal. Unmittelbar an den Rebstöcken wandern wir in einem Bogen ins Tal. Zwischen Rebstöcken und den ersten Häusern von Apach in Lothringen gelangen wir zur Verbindungsstraße zwischen Perl und Apach. Nachdem wir diese überquert haben sind es nur noch wenige Minuten bis zum Ufer der Mosel.

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