Blankenheim an der Ahrquelle – 25. Tag

An der Ahrquelle in Blankenheim entdecke ich das Café Landlust

Mirbach – Blankenheim / 13.04.2010 / 25. Tag

Gemeinsam mit Alain Mercier in Blankenheim

Meine Seufzer und Stoßgebete in der Erlöserkirche sind erhört worden. Ein sonniger Frühlingstag auf der Strecke von Mirbach nach Blankenheim. An der Landesgrenze Rheinland-Pfalz – Nordrhein-Westfalen entdecke ich ein mit Bärlauch übersätes Waldstück. Einige junge Blätter pflücke ich mir für unterwegs. Weite, offene Landschaft bestimmt das Bild der Wanderung durchs Naturschutzgebiet Lampertstal. In Alendorf führt der Weg durch eine Wachholderallee zum Kalvarienberg. Die Wiesen am Gipfelkreuz sind mit lilafarbenen Küchenschellen bedeckt. Von hier ist der Ausblick an diesem sonnigen Morgen über die Eifelkuppen überwältigend. Die 14 Kreuzwegstationen aus rotem Sandstein, die ich anschließend mit Emma passiere stammen aus dem 17. und 19. Jahrhundert.

Blankenheim erreichen wir am frühen Nachmittag. Wir schlendern durch den Ortskern zur Ahrquelle. Die Quelle liegt unmittelbar unter einem alten Fachwerkhaus. Im Cafe-Bistro Landlust bleibt Zeit einen Milchkaffee zu trinken, und ein Stück Käsekuchen mit frischem Ziegenkäse zu probieren.

„Wer Vergessen Hat Zu Träumen Wird Nie Lernen Zu Leben“, lese ich in der kleinen Speisekarte. Morgen wandere ich mit Emma auf meiner Traumroute rund um Deutschland weiter.

HEIMAT: Ein Heim, zu Hause ankommen, Entschleunigung, Wohlfühlen, bei sich selbst sein.
(Ute Rösgen, Blankenheim)

 

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